Über Harald Erb

Harald Erb, Heilpraktiker und Osteopathie, in seiner Praxis in Berlin Prenzlauer Berg
Harald Erb

Heilpraktiker mit Schwerpunkt Osteopathie in Berlin

Viele meiner Patienten haben oft schon einiges hinter sich – Schmerzen, die nicht weggehen, Behandlungen, die nur die Symptome behandeln haben und am Ende dennoch keine Antworten.

Ich glaube, der Unterschied fängt beim Zuhören an. Nicht im Sinne einer Floskel, sondern echt: Jeder Patient, der zu mir kommt, hat eine Geschichte, die es wert ist, gehört zu werden. Wenn man bereit ist, wirklich zuzuhören, zeigen sich nicht selten die Ansätze für die Lösung von selbst, und die nehme ich dann auf.

Osteopathisch behandle ich Sie vor Ort in Prenzlauer Berg.

Bei Darm- und Ernährungsthemen begleite ich Sie vor Ort oder online – bundesweit.

Jahre Praxis­erfahrung
19

in eigener Praxis

2007
Zusatzausbildungen
1
Heilpraktiker Harald Erb - Warum er sich für seine Patienten Zeit nimmt und warum ein vertrauensvolles Verhältnis wichtig ist

Warum ich mir Zeit nehme

Ein vertrauensvolles Verhältnis entscheidet über den Erfolg – bei jeder Behandlung, ob am Rücken oder beim Thema Darm.

Deshalb nehme ich mir Zeit: für Ihre Beschwerden, Ihre Vorgeschichte, Ihre Erwartungen.

Dazu gehört für mich, Ihnen möglichst wertfrei zu begegnen – ohne Schubladen, ohne vorschnelles Urteil. Denn Sie sind mehr als ein Symptom oder eine Diagnose. Ich höre Ihnen zu – und Sie erzählen mir ihre Geschichte: was sie geprägt hat, was sie belastet, was sie sich wünschen.

Besserung ist nicht allein eine Frage der Technik oder des richtigen Präparats. Sie entsteht aus gegenseitigem Verständnis, Offenheit und dem gemeinsamen Ziel, Sie ein Stück weit zu mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden zu begleiten.

Grafik: Osteopathie behandelt den Darm von außen, die Analyse zeigt ihn von innen – beide Wege führen zur Ursache

Warum ich nicht bei der Osteopathie stehengeblieben bin

Grafik: Osteopathie behandelt den Darm von außen, die Analyse zeigt ihn von innen – beide Wege führen zur Ursache

Sie müssen nicht vorher wissen, welcher Weg der richtige für Sie ist. Der Vorteil liegt nicht darin, möglichst viel zu behandeln – sondern mehr Möglichkeiten zu haben, die eigentliche Ursache Ihrer Beschwerden zu finden.

Osteopathisch behandle ich seit vielen Jahren neben dem Rücken, Nacken, Schulter, usw. auch den Darm osteopathisch mit den Händen, indem ich verklebte Faszien löse und die Beweglichkeit und Durchblutung der Organe verbessere.

Aber irgendwann stieß ich an eine Grenze. Was jemand isst, wie gut die Leber und die Bauchspeicheldrüse arbeiten, ob sich die falschen Darmbakterien angesiedelt haben oder die Darmschleimhaut entzündet ist – das kann ich mit den Händen nicht ertasten. Das sieht man nur von innen: über eine Stuhl- und Mikrobiomanalyse.

Und die beiden Themen die hier einen extrem großen Einfluss haben sind: die Ernährung und der Stress im Alltag.

Deshalb habe ich mich ab 2017 gezielt zu den Themen Darmgesundheit, Darmsanierung und Ernährung fortgebildet, ergänzt um die klinische Psycho-Neuro-Immunologie, die genau diese Zusammenhänge noch um das Thema Hormonhaushalt und Stoffwechsel erweitert.

Heute ergänzen sich Osteopathie und Darmgesundheit in meiner täglichen Arbeit. So finde ich Ursachen, die mit nur einem der beiden Wege verborgen bleiben.

Meine 2 Wege - für 1 Ziel: Ihre Gesundheit

Osteopathie – von außen

Icon: Hand an der Wirbelsäule – Osteopathie behandelt von außen

Für mich ist die Osteopathie faszinierend, weil der Mensch faszinierend ist. Wir sind das Ergebnis von über einer Milliarde Jahren Entwicklung — unfassbar viel davon ist perfekt aufeinander abgestimmt, alles arbeitet zusammen. Und die Osteopathie denkt genau in diesen Zusammenhängen: Sie hat erkannt, dass die Ursache nicht immer dort liegt, wo es weh tut. → Zur Osteopathie

Darmgesundheit – von innen

Icon: Analyse der Darmflora – Darmgesundheit von innen

Stress, Ernährung und Bewegung wirken auf die inneren Systeme — auf die Darmflora und vieles mehr. Manche Dysbalancen bekomme ich ohne Veränderungen bei Ernährung, Stress und Bewegung nicht nachhaltig weg. → Zur Darmgesundheit

Harald Erb empfängt lächelnd eine Patientin an der Praxistür in Berlin Prenzlauer Berg

Meine Patienten

Ich möchte Menschen helfen, die ihre Beschwerden verstehen und nachhaltig lösen möchten.

Zu mir kommen Menschen jeden Alters mit ganz unterschiedlichen Anliegen: Rückenschmerzen, Nacken- oder Gelenkbeschwerden, Verspannungen oder Beschwerden nach einer Verletzung. Andere suchen Hilfe wegen Blähungen, Reizdarm, Unverträglichkeiten, Verdauungsproblemen oder einer Erschöpfung oder Migräne, für die sie bislang keine schlüssige Erklärung gefunden haben. Und nicht selten hängen diese Beschwerden enger zusammen, als es zunächst scheint.

Mir ist wichtig, nicht nur einzelne Symptome zu behandeln, sondern Sie als Menschen. Deshalb verbinde ich Osteopathie, Darmgesundheit und moderne Labordiagnostik, um den Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund zu gehen und gemeinsam einen individuellen Weg zu mehr Gesundheit zu entwickeln.

Deshalb kann die Behandlung bei zwei Patienten mit ähnlichen Beschwerden völlig unterschiedlich aussehen: Beim einen steht die Osteopathie im Vordergrund, beim anderen die Darmgesundheit – oder Ernährung, Schlaf und Stress.

 

Das sagen Patienten nach der Behandlung

„Herr Erb hat mir bei meiner Bandscheibenvorwölbung super geholfen und tolle Übungen gezeigt, die mir den Alltag so gut wie möglich schmerzfrei ermöglichen.“ ★★★★★S. F., Google-Rezension (vor 5 Wochen)

„Ich werde seit etwa sechs Monaten von Herrn Erb als Ernährungsberater begleitet. In dieser Zeit ist es mir gelungen, meine seit jeher bestehenden gastrointestinalen Probleme fast vollständig zu lösen. Neben seiner Professionalität und Kompetenz habe ich besonders seine Präsenz und seine Bereitschaft geschätzt, detailliert auf meine Fragen zu den von ihm erstellten Ernährungsplänen einzugehen.“ ★★★★★F. P., Google-Rezension (vor 7 Monaten)

Es handelt sich um individuelle Erfahrungsberichte. Behandlungsergebnisse sind nicht übertragbar.

Mein Weg — ein Prinzip, viele Stationen

Mein Weg sieht auf den ersten Blick ungewöhnlich aus: Leistungssport, Jura, Anwalt, Heilpraktiker, Osteopathie, Darmgesundheit. Doch durch alles zieht sich dasselbe Prinzip: Wissen wirklich verstehen — und es praktisch für meine Patienten nutzbar machen.

 

Icon: Turnringe – Leistungssport als Ursprung des Körpergefühls

Vom elften bis zum zwanzigsten Lebensjahr habe ich leistungsorientiert geturnt und an Landes- und Deutschen Meisterschaften teilgenommen. In dieser Zeit habe ich meinen Körper sehr unmittelbar kennengelernt: wie Technik, Kraft, Beweglichkeit, Koordination, Belastung und Regeneration zusammenwirken – und wie stark Leistung davon abhängt, dass viele einzelne Faktoren miteinander funktionieren.

Dieses Körpergefühl ist mir geblieben. Auch nach dem Leistungssport war Bewegung immer Teil meines Alltags – Fitnessstudio, Joggen, Radfahren, Yoga, Schwimmen. Beruflich wollte ich mich zunächst in eine andere Richtung entwickeln – und entschied mich für das Studium der Rechtswissenschaften.

Heilpraktiker in Berlin Prenzlauer Berg

Am Jura hat mich nie nur interessiert, eine Vorschrift zu kennen. Spannend wurde es, wenn aus vielen einzelnen Informationen ein konkreter Fall entstand: Was ist tatsächlich relevant? Welche Punkte gehören zusammen? Welche Lösung hilft dem Mandanten in seiner Situation wirklich weiter? Schon hier zeigte sich, was später auch für meine medizinische Arbeit wichtig wurde: Informationen ordnen, Zusammenhänge erkennen und daraus eine sinnvolle Lösung für den Einzelfall ableiten.

Nach dem Studium (acht Semester, Regelstudienzeit) organisierte ich mir selbst Praktika in Anwaltskanzleien in Barcelona und London – insgesamt sieben Monate im Ausland. Mehrere Monate in einem anderen Land zu leben bedeutet etwas anderes als Urlaub: Unterkunft suchen, Alltag bewältigen, erleben, wie Menschen dort tatsächlich leben und arbeiten. Diese Selbstständigkeit und die anderen Sichtweisen haben meinen Blick erweitert – das Eigene ist nicht automatisch das einzig Mögliche.

Danach vertiefte ich mich ins Steuerrecht, weil es näher an der praktischen wirtschaftlichen Realität liegt: Fragestellungen entstehen unmittelbar aus dem Geschäftsalltag. Die Wahlstation des Referendariats verbrachte ich drei Monate in einer Kanzlei in San Francisco. Nach dem Zweiten Staatsexamen begann ich als Rechtsanwalt in der Steuerabteilung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Icon: Steuerdokument mit Prozentzeichen – Arbeit als Rechtsanwalt im Steuerrecht

In diesen drei Jahren wurde mir klar, dass mir praktisches Arbeiten deutlich mehr liegt als reine Theorie. Die Verbindung aus fundiertem Wissen und praktischer Anwendung hat mir sehr gut gefallen – ein Arbeitsprinzip, das mich bis heute begleitet: Wissen gründlich verstehen und es so praktisch wie möglich auf den konkreten Einzelfall übertragen.

Gleichzeitig wurde immer deutlicher, dass mir etwas fehlte: der unmittelbare zwischenmenschliche Anteil. Ich hatte häufig das Gefühl, mich sehr kontrolliert zeigen zu müssen – möglichst sicher, möglichst wenig angreifbar – und mich beruflich nicht ganz so geben zu können, wie ich bin. Ich wollte nicht nur Sachverhalte analysieren, sondern näher am Menschen arbeiten: unmittelbar erleben, wie es ihm geht, was ihn beschäftigt und wie ich ihn konkret unterstützen kann.

Ich suchte deshalb keinen Gegenentwurf, sondern wollte genau die Elemente behalten, die mir lagen – fundiertes Wissen, analytisches Denken, praktische Anwendung – und sie um das erweitern, was mir zunehmend wichtig geworden war: einen unmittelbaren Zugang zum Menschen. Genau das fand ich bei einer Heilpraktikerschule in Berlin.

Icon: Hand mit Pflanzen – Heilpraktikerausbildung in Medizin und Naturheilkunde

Die dreijährige Ausbildung hatte eine umfangreiche schulmedizinische Grundlage: Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre – mit praktischen Erfahrungen an konkreten Fällen. Die Schule hatte einen Schwerpunkt in Homöopathie; daneben lernte ich Akupunktur, Pflanzenheilkunde, Irisdiagnostik, Massage und weitere naturheilkundliche Verfahren kennen.

Entscheidend war für mich die Art zu denken: In der Homöopathie werden nicht nur die körperlichen Symptome genau erfasst, sondern ebenso die emotionale Ebene und aktuelle Lebensthemen. Nicht nur: Wo tut es weh? Sondern: Wie geht es diesem Menschen? Was belastet ihn? Welche Lebenssituation bringt er mit? Dadurch entsteht ein wesentlich umfassenderes Bild – Beschwerden entstehen immer in einem konkreten Menschen mit seiner Geschichte, seinem Alltag, seinem Stress, seinen Gewohnheiten.

Die Ausbildung hat mich außerdem darin bestärkt, über den fachlichen Tellerrand hinauszuschauen: wissenschaftlich möglichst sauber denken – und gleichzeitig Ideen nicht reflexartig ausschließen, nur weil sie nicht sofort ins bekannte Schema passen. Offenheit bedeutet für mich nicht Beliebigkeit, sondern Fragen zulassen, kritisch prüfen und dann entscheiden, was plausibel und hilfreich ist.

Icon: Fuß wird massiert – Arbeit als Masseur während der Heilpraktikerausbildung

Bereits während der Heilpraktikerausbildung arbeitete ich selbstständig als Masseur und finanzierte damit einen Teil meiner Ausbildung. Hier schloss sich zum ersten Mal ein Kreis: Aus dem Körpergefühl des Leistungssports und dem medizinischen Wissen wurde tägliche praktische Arbeit am Menschen.

Es ging mir nie darum, eine Technik abzuarbeiten. Ich achtete darauf, was der Mensch auf der Liege gerade braucht: Ist jemand gestresst und angespannt? Braucht das Gewebe einen kräftigeren Reiz? Was verändert sich unter meinen Händen? So entstand ein immer differenzierteres Gespür für den einzelnen Menschen, für Gewebe und körperliche Reaktionen.

Gleichzeitig wurde etwas anderes immer wichtiger: Wenn die Massage half, das Problem aber in der folgenden Woche wieder da war, wollte ich mehr verstehen. Nicht nur lösen, was verspannt ist – sondern verstehen, warum es überhaupt immer wieder verspannt. Daraus entstand der Wunsch, tiefer zu gehen, strukturierter zu untersuchen und Ursache-Folge-Ketten zu verstehen.

Icon: Patient mit Beschwerden am Rumpf – Ausbildung und Arbeit als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Osteopathie

Aus diesem Grund entschied ich mich für eine fünfjährige berufsbegleitende Osteopathieausbildung. Da ich bereits Heilpraktiker war, durfte ich schon während der Ausbildung selbstständig mit Patienten arbeiten – diese Patienten kamen aber nicht von selbst. Ab etwa dem dritten Ausbildungsjahr arbeitete ich gezielt osteopathisch, mit einem bewusst transparenten Angebot: längere Behandlungszeiten zu einem niedrigeren Preis und von Anfang an der klare Hinweis, dass ich mich noch in der Ausbildung befand. Nach dem Abschluss eröffnete ich meine eigene Praxis im Wedding, arbeitete dort elf Jahre und zog 2025 in den Prenzlauer Berg.

Die Osteopathie setzte genau an der Frage an, die mich als Masseur beschäftigt hatte: Warum entsteht eine Beschwerde überhaupt – und warum kommt sie bei manchen Menschen immer wieder? Wenn jemand mit Rückenschmerzen kommt, lautet die Frage nicht nur: Welche Struktur tut weh? Sondern: Warum ist sie überlastet? Ist sie Ursache – oder nur die Stelle, an der sich ein anderes Problem bemerkbar macht? Welche Region bewegt sich nicht ausreichend? Was kompensiert? Welche Ursache-Folge-Kette steckt dahinter?

Was mich von Anfang an begeistert hat, ist die Verbindung aus Genauigkeit und Überblick: sehr spezifisch arbeiten – Anatomie, Gelenke, Muskeln, Faszien, Nerven, innere Organe genau kennen – und sich zugleich nicht in der einzelnen Struktur verlieren, sondern fragen, wie sie in den ganzen Körper eingebunden ist. Wer Osteopathie macht, ist für mich ein spezialisierter Generalist. Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig, Bewegung ist Leben: Gelenke müssen sich bewegen, Gewebe muss gleiten, Nerven brauchen Bewegungsfreiheit, Organe besitzen ihre eigene Beweglichkeit.

Besonders fasziniert hat mich, mit wie wenig äußerem Werkzeug man sehr differenziert untersuchen kann: Anamnese, anatomisches Wissen, Beobachtung, funktionelle Tests und vor allem die eigenen Hände. Man bekommt kein technisches Bild wie beim MRT – aber ein funktionelles Bild des Menschen. Aus Anamnese, Untersuchung, Palpation und Tests entsteht Schritt für Schritt eine Vorstellung: Was könnte Ursache sein, was Folge? Wo beginnt die Kompensationskette? Wo ist der sinnvollste Punkt, um anzusetzen?

Heilpraktiker in Berlin Prenzlauer Berg

Nach der Osteopathieausbildung habe ich mich intensiv mit Faszientherapie beschäftigt. Wenn Faszien ihre Gleitfähigkeit verlieren und dauerhaft unter Spannung stehen, entsteht im Gewebe ein mechanischer Reiz, der über Botenstoffe an das Nervensystem weitergegeben wird – die Spannung in Muskulatur, Sehnen und Bindegewebe kann sich weiter erhöhen, bis Beweglichkeit eingeschränkt ist und Schmerz entsteht.

Durch gezielten manuellen Druck und das Ausstreichen des Bindegewebes lassen sich verklebte Bereiche direkt bearbeiten. Löst sich die Verklebung, verändert sich auch die Information an das Nervensystem: Die Spannungsreaktion kann nachlassen, Bewegung wird freier, Schmerz kann sich reduzieren. So erreicht man teilweise Bewegungsfreiheit, die sich über reine Dehnung nur schwer herstellen lässt – eine sehr konkrete Ergänzung meiner osteopathischen Arbeit.

Icon: Darm – der Blick nach innen: Darmflora, Verdauung und Ernährung als Teil der Ursachensuche

Mit zunehmender Praxiserfahrung wurde deutlich: Die Osteopathie kann viele Zusammenhänge sichtbar und behandelbar machen – aber nicht alle. Ich kann von außen die Beweglichkeit der Organe verbessern und Spannungen im Bauchraum behandeln. Bei einem stark aufgeblähten Bauch hilft mir das aber nur bis zu einem gewissen Punkt: Ich kann mit meinen Händen nicht verhindern, dass immer wieder neue Luft entsteht. Ich kann nicht durch Mobilisation verändern, dass Lebensmittel schlecht vertragen werden, die Verdauung träge ist oder das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Deshalb begann ich, mich intensiv mit Darmgesundheit, Darmsanierung, Mikrobiom und Ernährung zu beschäftigen. Dabei zeigte sich schnell, warum gerade der Darm zu meiner ganzheitlichen Arbeitsweise passt: Kaum ein Bereich macht so deutlich, wie eng körperliche Funktionen, Lebensstil und psychische Belastungen verbunden sind. Stress verändert die Verdauung und das Verhalten (Schlaf, Bewegung, Essen). Verändert sich die Ernährung, verändert sich das Milieu im Darm – das Mikrobiom passt sich an. Der Darm steht in enger Verbindung mit Immunsystem und Gehirn; Veränderungen wirken auf Stimmung, Belastbarkeit und Wohlbefinden – und umgekehrt.

Die Beschäftigung mit Darmgesundheit war für mich deshalb keine neue Richtung neben der Osteopathie, sondern eine konsequente Fortsetzung: dasselbe Denken in Ursache-Folge-Ketten – nur um weitere Ebenen ergänzt: Ernährung, Verdauung, Mikrobiom, Stoffwechsel, Immunsystem, Stress, Schlaf, Lebensstil.

Icon: Immunabwehr gegen Viren und Bakterien – klinische Psycho-Neuro-Immunologie: wie Nervensystem, Hormone, Immunsystem und Verdauung sich gegenseitig beeinflussen

Die kPNI vertieft genau den Gedanken, der sich in Osteopathie und Darmgesundheit zeigt: Der Mensch funktioniert nicht in getrennten Bereichen. Nervensystem, Hormonsystem, Immunsystem, Stoffwechsel, Verdauung und Psyche beeinflussen sich fortlaufend gegenseitig.

Stress ist das beste Beispiel: Er findet nicht nur „im Kopf“ statt, sondern verändert konkrete körperliche Abläufe – autonomes Nervensystem, Stresshormone, Verdauung, Schlaf, Immunsystem, Stoffwechsel – und häufig auch das Verhalten. Und es funktioniert in beide Richtungen: Ein schlecht funktionierender Darm, Schlafmangel, Schilddrüse, Eisenmangel oder chronische Entzündungsreize können dazu beitragen, dass sich ein Mensch erschöpft, gereizt oder instabil fühlt.

Bei einem Menschen mit Erschöpfung wäre es mir deshalb zu wenig, nur auf Gedanken und Lebensgeschichte zu schauen – und genauso unvollständig, nur Laborwerte zu betrachten und die psychische Situation außer Acht zu lassen. Körper und Psyche stehen nicht nebeneinander; sie beeinflussen sich gegenseitig. Dieses Sowohl-als-auch ist für mich der wesentliche Gedanke – und er liefert praktische Ansatzpunkte, an denen der Patient selbst etwas verändern kann: Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress, Nährstoffe.

Icon: Gespräch und Gedanken – NLP und Coaching: mit Ressourcen arbeiten und Veränderungen praktisch machen

Ein weiterer Baustein war eine zweijährige NLP-Ausbildung (Practitioner, dann Master, berufsbegleitend). Was mich besonders angesprochen hat, ist die konsequente Arbeit mit Ressourcen: Natürlich muss man verstehen, wo ein Problem entstanden ist. Entscheidend ist für mich aber die nächste Frage: Was braucht dieser Mensch, damit er heute besser mit einer ähnlichen Situation umgehen kann?

Oft sind die benötigten Fähigkeiten grundsätzlich vorhanden – nur in anderen Situationen. Jemand, der bei einem Vortrag unsicher wird, kann im Beruf oder Freundeskreis sehr souverän sein. Die Ressourcenarbeit sucht Situationen, in denen die Qualität bereits da war, und stärkt den Zugang zu diesem inneren Zustand, damit er auch in der belastenden Situation verfügbar wird.

Damit schließt sich die Verbindung zur kPNI: Wenn Gedanken und Bewertungen körperlichen Stress auslösen können, ist auch die umgekehrte Richtung interessant – wie kann ich meine Bewertung verändern, anders auf Belastung reagieren, vorhandene Fähigkeiten gezielter nutzen, damit auch die körperliche Stressreaktion geringer wird? Der Grundgedanke bleibt derselbe: nicht nur analysieren, sondern aus dem Verstehen etwas Praktisches entwickeln, das im Alltag tatsächlich weiterhilft.

Heilpraktiker in Berlin Prenzlauer Berg

Heute fließt in meiner Arbeit zusammen, was sich über meinen ganzen Weg entwickelt hat: Der Leistungssport hat mir den Zugang zum Körper gegeben. Das Jurastudium das analytische Denken. Die Heilpraktikerausbildung den menschlichen und medizinischen Blick. Die Osteopathie die konkrete, präzise Arbeit am Patienten – sie ist bis heute der Schwerpunkt meiner Praxis. Die Darmgesundheit erweitert den Ansatz um Verdauung, Ernährung und Mikrobiom. Die kPNI verbindet Körper, Stoffwechsel, Immunsystem, Hormone und Psyche. NLP und Coaching ergänzen Gedanken, Bewertungen und Ressourcen.

Entscheidend ist dabei nicht, möglichst viele Methoden einzusetzen, sondern herauszufinden, was bei diesem konkreten Patienten wirklich relevant ist: Was ist wahrscheinlich Ursache, was Folge? Welche Faktoren beeinflussen sich gegenseitig? Was sollte genauer untersucht werden? Und womit beginnt man sinnvollerweise? Am Ende soll kein kompliziertes Modell entstehen, sondern ein klarer, nachvollziehbarer und praktisch umsetzbarer Weg.

Heilpraktiker in Berlin Prenzlauer Berg

Ein Punkt hat weniger mit einer Ausbildung zu tun als mit meiner Persönlichkeit: Ich versuche, Menschen im Allgemeinen und Patienten im Besondern möglichst wertfrei zu begegnen. Das bedeutet nicht, keine Einschätzung zu haben – natürlich bilde ich Hypothesen und treffe Entscheidungen. Aber ich versuche, den Patienten selbst nicht vorschnell in eine Schublade zu stecken. Sobald man jemanden zu schnell festlegt, reduziert man ihn auf einen Ausschnitt – ein Symptom, eine Diagnose, ein Verhalten – und sieht nur noch die Oberfläche.

Wenn man dagegen wirklich zuhört, erzählt ein Patient seine Geschichte. Ich kann dann verstehen, was ihn geprägt hat, was ihn belastet, worauf er stolz ist, wovor er Angst hat – und er wird greifbarer: nicht nur als Patient mit Beschwerden, sondern als Mensch. Dafür braucht es Raum: erzählen können, ohne sofort bewertet zu werden – über Stärken wie über Unsicherheiten, Ängste und Dinge, die einem unangenehm sind.

Deshalb kann die Behandlung bei zwei Patienten mit ähnlichen Beschwerden völlig unterschiedlich aussehen: beim einen steht die Osteopathie im Vordergrund, beim anderen die Darmgesundheit, beim dritten Ernährung, Schlaf, Stress oder Laborwerte; manchmal ist Coaching sinnvoll, manchmal braucht es zusätzlich ärztliche oder psychotherapeutische Unterstützung. Ich denke grundsätzlich integrativ: Schulmedizin, Naturheilkunde, Osteopathie, funktionelle Medizin, Darmgesundheit und Coaching müssen nicht gegeneinanderstehen. Entscheidend ist, was diesem konkreten Menschen tatsächlich hilft – und dass er sich gesehen, verstanden und ernst genommen fühlt.

Heilpraktiker in Berlin Prenzlauer Berg

Körperliche Beschwerden stehen oft nicht für sich allein. Jemand hebt eine Kiste – der Schmerz schießt in den Rücken. Das Verheben war der Auslöser, aber die Frage lohnt sich: Warum hat der Rücken gerade jetzt so reagiert? War eine Region schon vorher unbeweglich? Hat der Körper lange kompensiert? Genauso können Stress und schlechter Schlaf die Regeneration verschlechtern, das Essverhalten verändern, Verdauungsbeschwerden und Energietiefs erzeugen – und ein dauerhaft belasteter Körper verändert wiederum Stimmung, Konzentration und Belastbarkeit.

Deshalb versuche ich zu verstehen, was bei meinem Patienten gerade zusammenkommt: Was belastet ihn? Was spielt körperlich eine Rolle? Was lässt sich verändern? Was braucht er im Moment – und welche Form der Unterstützung passt zu ihm? Manchmal steht die osteopathische Behandlung im Vordergrund, manchmal die Darmgesundheit, manchmal Ernährung, Schlaf, Bewegung oder ein Impuls aus dem Coaching.

Das Ziel dahinter ist immer dasselbe: Beschwerden lindern, Zusammenhänge verständlich machen, Selbstwirksamkeit fördern – und damit Gesundheit, Lebensqualität und Zufriedenheit verbessern.

Ich verstehe mich deshalb als spezialisierten Generalisten: sehr genau im Detail – und immer mit dem Blick auf den ganzen Patienten und darauf, was Ihnen konkret hilft.

Lebenslauf (nach Schwerpunkten)

  • 2023: Hypnose-Ausbildung · 2023: NLP-Master · 2022: NLP-Practitioner
  • 2021–2022: Kinesiologie-Grundkurs
  • 2019–2020: Fortbildungen in orthomolekularer Medizin
  • 2017–2019: Ausbildung in klinischer Psycho-Neuro-Immunologie
  • Fortbildungen zu Darmgesundheit, Darmsanierung & Ernährung (Jahr ergänzen)
  • 2016–2017: Fortbildung Viszerale Osteopathie (Upledger Institut)
  • 2015: FDM-Fortbildung (Faszien)
  • 2013: Abschluss Osteopathie-Studium (BAG-Richtlinien)
  • 2008–2013: Berufsbegleitendes Osteopathie-Studium (IFAO)
  • Seit 2007: Heilpraktiker in eigener Praxis
  • 2007: Amtsärztliche Zulassung als Heilpraktiker (Gesundheitsamt Tempelhof)
  • 2005: Dorn-Therapie & Dorn-Breuß, ganzheitlich-strukturelle Massage
  • 2004–2007: Ausbildung zum Heilpraktiker
  • 2001–2003: Rechtsanwalt, Steuerabteilung eines Wirtschaftsprüfungsunternehmens
  • 1998–2000: Referendariat, zweites juristisches Staatsexamen
  • 1992–1997: Studium der Rechtswissenschaften, erstes juristisches Staatsexamen

Lernen wir uns kennen

Gesundheit ist ein Prozess, der Zeit und Aufmerksamkeit verdient. Wenn Sie jemanden suchen, der zuhört und nach Ursachen sucht – von außen wie von innen – dann freue ich mich, Sie kennenzulernen. Sie müssen sich nicht sofort festlegen: In einem kostenlosen Vorgespräch klären wir in Ruhe, ob ich der Richtige für Ihr Anliegen bin.

Metzer Str. 20, 10405 Berlin – Prenzlauer Berg

Telefon: 030 69 815 865

Email: info@harald-erb.de

Harald Erb begrüßt Patienten - Terminvereinbarung Heilpraktiker Harald Erb